Mainpost Würzburg, 22. April 2000, Matthäuspassion unter Christian Kabitz in der St. Johanniskirche Würzburg
"Kostbare Momente gelangen auch den Sängern der Arien. Langsam, leise, hoch und nur von ein paar Bläsern begleitet ist die Sopran-Arie 'Aus Liebe will mein Heiland sterben'. Traudl Schmaderer entfaltete in weicher Höhe eine rührende seelenvolle Sinnlichkeit. Sie und der Bassist Yorck-Felix von Speer überzeugten durch große künstlerische Reife ..."

Frankfurter Rundschau, 19. Dezember 2000,"Messias" im Ilbenstädter Dom unter Leitung von Alois Ickstadt mit dem Kammerorchester Pforzheim und dem Frankfurter Bläserensemble
"... Patrick Henckens ein würdiger Partner des Bassisten Otto Katzmeier und der Sopranistin Traudl Schmaderer. Ihre Arie am Ende des ersten Teils 'Er weidet seine Herde' war ein Höhepunkt der Aufführung ..."

Süddeutsche Zeitung, 19. November 2001, Liederabend in der Schlossberghalle Starnberg
"Stimmliche Wandlungsfähigkeit noch in minimalen Phrasen, Sinn für musikalische Dramaturgie und nicht zuletzt die intellektuelle Durchdringung in Verbindung zwischen text und Musik - das sind Eigenschaften, die einen guten Liedsänger ausmachen. Daß die Sopranistin Traudl Schmaderer sie alle besitzt, ließ sie am Mittwoch Abend beim Konzert des Kunstkreises 'Buzentaur' in Starnberg hören... 'Vier letzte Lieder'... von Richard Strauss...; ausgesprochen zyklisch gedacht erwies sich ihre Interpretation als fast vollkommen; vom expressionistisch schillernden, gurrenden 'Frühling' über den schattig glänzenden 'September', die sanft synthetisierend in 'Beim Schlafengehen' mündete, führte die Sängerin logisch zwingend in ein friedliches Vermächtnis 'Im Abendrot'."

Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, 7. Juni 2002, Konzert im Opernfoyer des Staatstheaters Kassel
"Anmut und Kraft, darüber verfügt die Sopranistin gleichermaßen. So konnte ein berückendes Cantible plötzlich von fiebriger Dramatik abgelöst werden. Töne durften strahlend hell aufleuchten, Vorhaltsdissonanzen wurden ausdrucksstark hervorgehoben... und die Koloraturen in Mozarts 'Schon lacht der holde Frühling' und Schuberts 'Hirt auf dem Felsen' erklangen klar und deutlich, bravourös."

Stuttgarter Nachrichten, 25. Mai 2003
"... Großes Glück hatte Leuze aber mit den beiden Solistinnen: Schon das Duett des "Christe eleison" von Sopran (Traudl Schmaderer) und Alt (Sabine Czinezel) zeigte ein solches Ebenmaß an Linearität, Homogenität, Farbe und artikulatorischer Sensibilität, stimmliche und gestalterische Qualitäten, die auch im weiteren Verlauf der Aufführung nicht nachließen. ..."

Südwestpresse Ulm, 20. Oktober 2003, Motette - Das Deutsche Requiem von Johannes Brahms im Münster
"... Im weiteren Verlauf des siebenteiligen Werkes, nach dem Sieg über die Todesangst, klang die Partie des Solosoprans wie eine selige Stimme vom Himmel, die ewigen Freuden schildernd, die einem niemand nehmen kann. Und Traudl Schmaderer, deren makelloser Sopran den Kirchenraum wie eine lichte Vision fühlte, war eine Idealbesetzung. ..."

Westfalen Blatt Bielefeld, 18. April 2006, Oratienchor spiel Matthäus-Passion
"... Dazu gesellten sich ein ausgemachter Belcanto-Tenor (Dirk Mestmacher), ein tiefgrundig kraftvoller wie einfühlsamer Bass (Franz Gerihsen), eine wohltimbrierte, mitfühlend ausdeutende Altistin (Yvi Jänicke) und eine anrührend leuchtende Sopranistin (Traudl Schmaderer). ..."

Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, 18. September 2006, Mit viel Gefühl
"... Es sind gleichsam die Schwankungen in der Temperatur, die den Zauber eines gelungenen Liederabends ausmachen. Bei einem besonders traurigen Lied ändert sich die Stimmung im Saal merklich, denn Schuberts "Erster Verlust" oder ein schlichter, kirchentonal gefärbter Brahms'scher Volksliedsatz wie "Sehnsucht" bewegt wohl jeden. Natürlich nur in vorzüglicher Interpretation. Die Sopranistin Traudl Schmaderer und die Pianistin Margrit Julia Zimmermann ließen da keine Wünsche offen.
Traudl Schmaderer - eine feste Größe im Musikleben - brachte Vokale zum Leuchten, gab den Worten einen sinnfälligen Ausdruck. Doch nie auf die übertriebene Weise. Ohne Manier kam ihr Singen aus, und es beeindruckte wie schon so oft durch geschmeidige Linien und schönen Klang. Die virtuose Margrit Julia Zimmermann - früher in Kassel, nun in den USA beheimatet - bot den Klavierpart mit einer hintergründigen Energie, nicht zu stark hervortretend, doch mit eigenen Akzenten. Gebannt lauschten die Zuhörer, applaudierten mit Hingabe und genossen die Zugaben von Schumanns "Mondnacht" und Brahms "Wiegenlied"."

Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, 17. April 2007, Das Trio Usignolo beim Harleshäuser Konzert
"Schon der Name klingt wie Musik. Trio Usignolo nennt sich das Kasseler Ensemble der Sopranistin Traudl Schmaderer, der Querflötistin Constanze Betzl und des Gitarristen peter Ernst. Nachtigalltrio - das verplfichtet zum Wohllaut. Genau damit wartetend die drei beim jüngsten Harleshäuser Kammerkonzert in der Erlöserkirche auf.
Eine hohe Attraktivität zeichnet die Koppelung von Sopran, Flöte und Gitarre aus. Erst reichen, wenn wie hier ein Trio musiziert, das schon seit einigen jahren zusammen auftritt und ausgiebig an der musikalischen Kommunikation gefeilt hat. Genauso überzeugend waren auch die Einzelleistungen: Das fein gestaltete Flötenspiel Constanze Betzls, die hellwache Begleitung Peter Ernsts und - eine besondere Quelle des Wohllauts - die Stimme Traudl Schmaderers, die mit geschmeidigen Legatolinien bezaubern kann, aber auch bei einem spanischen Lied wie "Polo" von Manuel de Falla den adäquaten Furor findet.
Womit eine weitere Komponente des Vergnügens angesprochen ist - das Programm. Es umfasste Preziosen von Händel, de Falla, Paisiello, Carulli, Mozart (darunter das Lied "Abendempfindung") und Zeitgenössisches zwischen sanfter Modernität und Populär-Folkloristischem von Andreas Adolf und dem Kasseler Komponisten Jean Sevriens, der seine faszinierende "Trelegie" eigens für das Ensemble geschrieben hat.
Den luftig leichten Nachtigallensount kann man dabei auch klassikfremden Musikfreunden empfehlen. Auch Akustikpop- und Folkfans könnten daran ihre Freude haben."

Marburg, 28. August 2008
"'Und herrlich sang die Nachtigall', so lautete das Motto des fünften Schlosskonzertes im Marburger Landgrafenschloss, zu dem etwa 100 Musikfreunde gekommen waren. Das Trio Usignolo verzauberte das Publikum mit Musik von der Barockzeit bis ins 20. Jahrhunder.
Die reizvolle Kombination von Gesang, Querflöte und Gitarre passte bestens ins Ambiente des Fürstensaals. Als Auftakt brachte das Trio Usignolo drei Lieder des Barockkomponisten Claudio Monteverdi (1567-1643) zu Gehör. Die Sopranistin Traudl Schmaderer verzauberte die Zuhörer mit ihrer wunderbaren Stimme. Sie sang mit schönem Timbre, makelloser Intonation und großer Sicherheit auch in den hohen Lagen. Begleitet wurde sie von Constanze Betzl (Querflöte) und Peter Ernst (Gitarre), die mit ausdrucksvollem und sensiblem Spiel überzeugten. ..."

Kassel, 06. Mai 2010, Kasseler beim zweiten Abend des Musikfests
"Bravorufe nach einem Stück von Arnold Schönberg gibt es nicht alle Tage. Doch beim zweiten Abend des Musikfests hatten die 130 Gäste in der documenta-Halle viel für den großen Anti-Populisten übrig. Traudl Schmaderer (Sopran) und Vera Weht (Klavier) interpretierten Schönbergs „Das Buch der hängenden Gärten“ einfach bezwingend.
Schmaderer ließ die freitonalen, sprachnahen Gesangslinien von Schönbergs 1910 uraufgeführten George-Liedern fließend leicht erscheinen, übertrieb bei aller Abstufung des Ausdrucks nie das rhetorische Element. Weht, eine exzellente Liedpianistin, brachte die dunklen Akkorde atmosphärisch zum Klingen.
Dass der atonale Schönberg romantischer ist, als man denkt, und dass der Romantiker Robert Schumann auf die Moderne vorausweist, war eine Lehre jenes Abends, den der Konzertverein mit der Gesellschaft der Freunde der Musikakademie Kassel veranstaltete. Das glänzende Duo Schmaderer/Weht lotete in einer Liedauswahl Schumanns Innigkeit und Ironie aus. Mit dem Pianistenkollegen Michael Kravtchin nahm Weht für Schumanns „Bilder aus Osten“ ein. Als krönender Abschluss erklang sein Klaviertrio F-Dur op. 80, in dem es viele polyfone und rhythmische Finessen gibt.
Das Topos-Trio mit Pianist Michael Kravtchin, Geigerin Carola Richter und Cellist Wolfgang Nüßlein spielte das Werk nicht überperfekt, aber auf eine Weise, die mit Bravos und viel Beifall bedacht wurde. Als Zugabe folgte das Duett aus den Fantasiestücken op. 88."

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